Nachricht
  • Diese Seite benutzt Cookies und erlaubt das Setzen von Drittanbieter-Cookies. Es werden keine Profiling-Cookies verwendet. Wenn Sie mit dem Navigieren fortfahren und auf eines der Elemente außerhalb dieses Banners klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

    Weitere Informationen

Berge und Pässe in rauhen Mengen

Diese Tour führt uns über die höchsten Alpenpässe der Umgebung. Es geht zu Beginn die berühmten 48 Spitzkehren auf das Stilfser Joch hoch - bis auf 2760 m. Das Stilfser Joch ist der dritthöchste Pass der Alpen!

Der Fahrbahnbelag ist stellenweise richtig schlecht, deswegen ist es kein Nachteil, den Blick zwei Meter weiter als üblich nach vorn schweifen zu lassen. Wir werden außerdem auf einige Baustellen treffen - nicht die Nerven verlieren und locker rollen lassen.

Die Fahrt durch die Braulio-Schlucht nach Bormio (1217 m), bietet einige mächtige Ausblicke. Die Straße ist zwar erheblich besser ausgebaut als auf der Südtiroler Seite, aber in den Tunnels hapert es noch. Also Vorsicht walten lassen.

In Bormio biegen wir links ab zum Passo di Gavia (2621 m), der unheimliche Felsformationen, überwältigende Ausblicke in das Tal und reichlich Adrenalin bietet.

Kurz nach der Passhöhe fahren wir in ein unbeleuchtetes Tunnel, das einen Rechtsknick aufweist. Da drinnen sollte man besonders vorsichtig sein: italienische Radfahrer besitzen selten Rückstrahler..

Vorsicht ist ebenfalls bei der Abfahrt nach Ponte di Legno (1258 m) angebracht: die Straße ist nur einspurig und steil - Höhenangst sollte man hier keine haben. Auf der Fahrt von Ponte di Legno nach Indúdine können wir uns erholen, aber dennoch immer ein wachsames Auge auf den Wegweiser nach Monno (1066 m) haben: dort müssen wir nämlich vorbei, wollen wir den Passo di Mortirolo (1896 m) - auch als „Murtaròl“ ausgeschildert - erklimmen. Ein schönes, flüssig zu fahrendes Asphaltband bringt uns durch die Wälder auf die Passhöhe.
Hält man sich dort oben links, fährt man ewig den Berghang entlang - und erhascht prächtige Ausblicke ins Veltlin. Fahren und Genießen!

Nach Trivigno geht es waghalsig steil bergab nach S. Pietro bzw. den Passo di Aprica (1113 m). Ein schnelles, kurvenreiches und gummifressendes Stück Asphalt führt uns in das Veltlin, Endstation Tresenda. Wir biegen nach links ab und setzen unsere Fahrt über Tirano in Richtung Bormio fort.

In Mazzo di Valtellina (550 m) bietet sich die Möglichkeit, den Passo di Mortirolo nochmals von der anderen Seite zu befahren - allerdings fährt man nicht mehr ganz bis zur Passhöhe, sondern in einer der letzten Kehren geradeaus nach Grosio. Um Langeweile zu vermeiden, sollte man dort nicht auf die Schnellstrasse nach Bormio einbiegen, denn die führt durch ewig lange Tunnels; man fährt sich auf dieser Straße um die besten Aussichten im Veltlin.

In Bormio beginnt der neuerliche Aufstieg auf das Stilfser Joch - entweder, um auf der Passhöhe eine Bratwurst zu erwerben oder über den Umbrailpass (2500 m) mit seiner stellenweise unbefestigten Straße ins Münstertal abzufahren und wieder Schluderns anzusteuern.


Alternativen:

Durch das Val Poschiavo, das in Tirano beginnt, gelangt man über den Berninapass bzw. Forcola di Livigno ins gleichnamige Tal. Tip: hier ist das Benzin erheblich billiger als anderswo.

Aus Livigno bringen uns die Pässe Passo d'Eira und Passo di Foscagno nach Bormio und anschließend über das Stilfser Joch nach Schluderns.
Fährt man jedoch den Lago di Gallo entlang, gelangt man durch ein mautpflichtiges Tunnel in die Schweiz und über den Ofenpass nach Schluderns.

Text: Jürgen Theiner

****Hotel Restaurant Pizzeria "Alte Mühle" | Matscher Winkel 24 - I 39020 Schluderns Vinschgau - Südtirol | T: +39 0473 615238 | MwSt.-Nr.:IVA: BZ01177910211